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Sonja Zietlow

zietlowhund Sie ist bekannt für ihre spitze Zunge. Im RTL-Dschungelcamp zieht Sonja Zietlow (40) ihre Promi-Kollegen gern mit bissigen Kommentaren durch den Kakao. Mir hat die Moderatorin verraten, was sie zum weinen bringt.

Frage: Frau Zietlow, sie engagieren sich seit längerem für Straßenhunde auf Mallorca, haben dafür sogar Ihren Verein „Dinge e.V.“ gegründet. Waren sie schon als Kind so tierlieb?

S. Zietlow: „Auf jeden Fall. Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich schon als kleines Mädchen immer auf Hunde und Katzen zugelaufen bin, und die alle streicheln wollte.“

Frage: Haben Sie auch verletzte oder kranke Tiere mit nach Hause gebracht? Das machen Kinder ja manchmal ganz gerne.

S. Zietlow: „Ja, das kam bei mir öfter vor. Meistens hab ich Mäuse, die ich irgendwo gefunden habe, mit nach Hause genommen. Aber mein Opa hatte mal ein kleines Eichhörnchen aufgesammelt, das verletzt war. Ich erinnere mich noch ganz genau. Er hat es immer in einer Tasche mit sich rumgeschleppt und aufgepeppelt. Das fand ich so toll, dass ich auch unbedingt ein Eichhörnchen haben wollte.“

Frage: Werden Sie für Ihre übergroße Tierliebe nicht von manchen Promi-Kollegen belächelt?

S. Zietlow: „Manchmal schon. Nicht alle haben dafür Verständnis und sagen, man solle sich lieber um Kinder kümmern, denen es schlecht geht, anstatt um Straßenhunde. Ich kann diese Meinung verstehen, habe ja auch selbst 2 Patenkinder in Indien. Aber mein Herz gehört den Tieren.“

Frage: Ihr Image ist ja eher das einer taffen und disziplinierten Frau. Sie haben früher mal als Lufthansa-Pilotin gearbeitet. Kommen Ihnen trotzdem nicht manchmal die Tränen, gerade, wenn sie sehen müssen, wie es manchen Vierbeinern so geht?

S. Zietlow: „Ach, ganz oft. Bei traurigen Tierfilmen muss ich weinen, aber auch bei schönen Erlebnissen. Wenn ich Fotos von meinen Schützlingen sehe, die ich zu Tierfreunden in Deutschland vermitteln konnte. Wie die Hunde dann inmitten einer glücklichen Familie auf dem Sofa sitzen. Da kommen mir schon mal die Tränen. Oder letztens, als ich von einer Tierschützerin hörte, der es im Moment finanziell nicht so gut geht. Sie stand kurz davor, ihr Haus verlassen zu müssen, mit all ihren Tieren. Ich hab sofort Kontakt zu ihr aufgenommen und versprochen, zu helfen.“

Frage: Und wie wollen Sie das machen?

S. Zietlow: „Ich werde ihr ein Darlehen geben, dass sie dann in Raten zurückzahlen kann. Darüber hat sie sich so gefreut, dass sie erstmal vor Freude geweint hat. Als sie mir das schrieb, sind bei mir vor lauter Rührung auch gleich wieder die Tränen geflossen. Aber ich hab sowieso nah am Wasser gebaut.“

Frage: Für ihren Verein verbringen sie trotz Ihres stressigen Jobs sogar einen großen Teil des Jahres auf Mallorca.

S. Zietlow: „Ja, im Winter bin ich am Stück drei Monate da. Und wenn ich in Deutschland bin, fliege ich alle zwei Wochen rüber. Ich bringe ja alles, was für meinen Verein gespendet wird, persönlich hin. Daher kann jeder, der spendet, sicher sein, dass es ankommt. Und ich zahle von meinem eigenen Geld noch jede Menge drauf. Gerade hab ich für meine Schützlinge einhundert Hundeleinen gekauft.“

Frage: Sicher würden Sie gern mal eine Tiersendung moderieren.

S. Zietlow: „Auf jeden Fall. Dafür hab ich ja extra meine Produktionsfirma gegründet. Wir konnten auch schon mal einen Beitrag für eine Tiersendung produzieren. Leider kam kein Nachfolge-Auftrag. Aber vielleicht klappt`s ja irgendwann mal.“

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